Die Firmengeschichte

Am Anfang war die Mühle

Mein Großvater Friedrich W. Bloch war seit den 30er Jahren in der Mühlenbranche tätig und führte unter anderem in Buenos Aires eine der größten Getreidemühlen. Ende der 40er Jahre fiel die Entscheidung sich auf diesem Gebiet in Österreich selbständig zu machen und ein technisches Planungsbüro für Mühlen-, Landesprodukte- und Nahrungsmittelindustrie zu Gründen. Bereits 1950 wurde die Firma auch um den Versicherungsbereich ausgeweitet und ist damit auf diesem Gebiet eines der ältesten Unternehmen Österreichs .

Mein Opa war ein gleichermaßen humorvoller wie auch geschäftstüchtiger Mensch. Seine Hartnäckigkeit, sein Kampfgeist und nicht zuletzt sein Motto „zu wenig verlangen ist Faulheit“ war sicherlich nicht für jeden Geschäftspartner angenehm, brachte ihm jedoch letztlich große Geschäftserfolgt. So umfasste unser Familienunternehmen in den 1970er Jahren einen stolzen Mitarbeiterstand von über 100 Personen! Viele der von ihm erdachten Methoden haben auch heute noch Gültigkeit.

Mein Vater, der mittlerweile verstorbene Jürgen Bloch, war über 40 Jahre im Versicherungsgeschäft tätig. In dieser Zeit wurde zweimal der größte Feuer-Einzelschaden eines Jahres einer führenden österreichischen Versicherungsanstalt zur Zufriedenheit der Geschädigten abgewickelt. Voraussetzung hierfür war absolute Seriosität, entsprechend ausgearbeitete Polizzen und wochenlanges, persönliches Engagement bei der Abwicklung. Ich kann mich da noch gut an Situationen erinnern, als er wie ein Löwe für die Entschädigung unserer Kunden gekämpft hat.

Ich bin seit 1991 in der Firma tätig und stelle somit die dritte Bloch-Generation dar. Im Jahr 2000 übernahm ich die Geschäftsführung. Als mein Vater im Jahr 2009 nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb, übernahm ich das Unternehmen.

Seit 2017 haben wir unseren Firmensitz von Wien 20 nach Wien 21 verlegt und fühlen uns in den neuen, hellen, modernen Räumlichkeiten sehr wohl.

Früher, als die Bauern vom alleinigen landwirtschaftlichen Ertrag leben mussten, galten die Mühlen als unentbehrlich für das Überleben der Familien.

Es wurde Weizen, Roggen, Gerste und Mais für den Eigenbedarf angebaut und in der Mühle durch mehrere Arbeitsschritte zu Mehl gemahlen.